Wer Vermögensanlagen sucht, die krisensicher sind, wird irgendwann auf die „Drei-Speichen-Regel“ treffen. Laut Drei-Speichen-Regel ist dies die Anlageform, die seit jeher funktioniert. Denn nach dieser Regel haben die fünf reichsten Menschheits-Gruppierungen ihr Geld angelegt.
Zu diesen Gruppierungen gehören: Auslandschinesen, Juden, Auslandsarmenier, Mormonen und Scientologen. Auch wenn die geistige Grundhaltung nicht immer nachvollzogen werden kann, so können wir trotzdem von den Anlagestrategien lernen. Der Haupt-Unterschied zu den meisten anderen Menschen besteht darin, dass diese Gruppierungen in Generationen denken. Es geht also nicht einfach darum, dass ich selbst den größtmöglichen Nutzen aus meinem Vermögen ziehe, sondern dass das Vermögen nachfolgenden Generationen zugutekommt. Die „Drei-Speichen-Regel“ denkt sich ein imaginäres Rad, das aus drei Speichen besteht. In diese drei Speichen wird das Anlagevermögen unterteilt und entsprechend angelegt, nämlich in Edelmetalle, Immobilien und Beteiligungen (Papiergeld).
Die „Drei-Speichen-Regel“
Langfristig sollte das eigene Vermögen in jede der drei Speichen angelegt werden. Die „Drei-Speichen-Regel“ geht davon aus, dass eine der drei Speichen immer oben ist und die dann die Verluste der beiden anderen Anlageformen auffangen kann. Im Augenblick scheint den Edelmetallen eine Schlüsselposition zuzukommen. Die Anlageform Gold und Silber dreht nach oben, während Papier unten ist und Immobilien im Mittelfeld bleiben. Wenn sich die Spirale wieder dreht, kommt eine andere Anlageform an die Reihe. Doch diejenige, die gerade oben ist, kassiert große Gewinne und sorgt dadurch für den Ausgleich bei den verlustreichen anderen Anlagen.
Zusammengefasst sind die drei Anlageformen der „Drei-Speichen-Regel" also die Folgenden:
- Rohstoffe, insbesondere Edelmetalle wie Gold und Silber
- Beteiligungen,insbesondere Wertpapiere wie z.B. Aktien und Staatsanleihen
- Immobilien, z.B. ein eigenes Grundstück und/oder Haus
Was habe ich als Kleinanlager jetzt davon?
Zumindest eine Ahnung wie die Wirtschaft tickt. Wer Geld übrig hat, investiert es in Gold, kauft sich doch noch ein Grundstück, setzt dabei auf langfristige Wertsteigerung und den „Rest“ investiert er in Papiergeld (Renten, Zertifikate und Aktien).
Wer kein Geld übrig hat, dem bleibt zumindest der Trost, dass er in der Krise auch nichts verlieren kann. Schlaflose Nächte, in denen er krampfhaft die besten Anlageformen überlegt, bleiben ihm erspart. Wer nichts hat, dem kann auch nichts genommen werden. Doch wer nur ein bisschen was hat, für den ist die „Drei-Speichen-Regel“ sicher eine interessante Idee, um langfristig Geld anzulegen.
