Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

was ist eigentlich Geld? 

Das Wort Geld kommt ursprünglich aus dem indogermanischen und althochdeutschen und bedeutet "Wert". Das bedeutet wenn wir einen materillen Geldschein oder ein Münzstück oder aber unser Bankguthaben betrachten sehen wir etwas mit einem Wert. Dieser Wert besteht darin, dass wir bestimmte Bedürfnisse wie bspw. Essen oder Trinken damit erkaufen können. Voraussetzung hierfür ist allerdings dass der Verkäufer  darauf vertraut mit dem von uns erhaltenen Geld wiederum Dinke erkaufen zu können die Er benötigt. 

Zuende gedacht bedeutet dies, unser Geld hat nur einen Wert solange wir und alle Anderen dem Wert des Geldes vertrauen.

In einer "normalen" Welt ist dies gegeben. Leben wir aber in "normalen" Zeiten? Nein wir leben  in einem Experiment. Und damit meine ich nicht das Experiment ob unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen Sprachen die gleich Währung haben können. Nein ich meine das Experiment, dass unser Geld  durch nichts gedeckt ist. Das heißt hinter einer 10 Euro Note steht Nichts. Absolut Nichts. Nur Ihr und mein Vertrauen. Dieses Experiment funktioniert nun seit ca. 40 Jahren (Ende des Bretton-Woods-System - Golddeckung des US Dollar). Aber wie lange noch? Und gibt es "wirkliches Geld" das immer einen Wert hat? 

Die Antwort ist ganz klar Ja!  Dinge, Sachen, Gegenstände die einen intrinsischen Wert haben sind "wirkliches Geld". Ein Beispiel für klassisches "wirkliches Geld" sind  Immobilien. Die Möglichkeit zu wohnen hat immer einen Wert. Ackerland, das bestellt werden kann oder die Möglicheit Elektrizität herzustellen (bspw. Solaranlagen) haben immer einen Wert. Aber auch Fortbewegungsmittel wie Autos oder Flugzeuge gehören zu "wirklichen Geld". 

Daher mein Apell : Vergessen Sie nicht neben dem lange vertrauten Sparbuch auch in "echte Werte" zu investieren. Wer weiß wie lange unser experiment noch funktioniert?

Viele Grüße

 

Ihr Banker